Kleine Nachlese zur Sendung "Anne Will" vom 14.10.2015 "Kampf dem islamistischen Terror - Wie weit darf der Staat gehen?" (Teil 2)

Zu der beliebten Behauptung „Vorratsdatenspeicherung bringt für die Kriminalitätsbekämpfung ja doch nichts…“

Am 28. Mai 2009 teilte Interpol Luxemburg dem Bundeskriminal mit, dass es 3743 deutsche Zugriffe im Zeitraum vom 13. Februar bis zum 24. April 2009 auf kinderpornografisches Board gegeben habe. Es wurden daraufhin IP-Adressen von 75 deutschen Providern festgestellt. Die Höchstdauer für die Speicherung der Daten betrug 6 Monate. Nach Eingang der festgestellten Daten beim Bundeskriminalamt am 28. Mai 2009 konnten anhand dieser Daten bis zum 24. Oktober 2009 die Zugriffe auf kinderpornografisches Material 1237 Tätern zugeordnet werden.

 

Quelle: Handout des Bundeskriminalamtes vom 7. September 2010